Im Dezember 2011 bemerkte ich in den Wolken über Pfaffenhausen eine Art Regenbogen.
Sofort machte ich ein paar Aufnahmen.
Wissend, dass wir einen Top-Fachmann zum Thema Lichterscheinungen in Hammelburg haben, schickte ich an Christian Fenn eines der Bilder mit der Bitte der Erklärung, um welches Phänomen es sich genau handelt.
 
Seine sehr ausführliche Erklärung könnt ihr hier lesen:
 
„Deine Erscheinung nennt sich Zirkumzenitalbogen. Sie entsteht nur bei tiefstehender Sonne, in der Regel unter 25 Grad (ist aber bis max 32 Grad möglich). Das ist im Winter natürlich häufig der Fall. Der Größe der Erscheinung nach zu urteilen und dem genannten Aufnahmemonat dürfte sie zur Mittagszeit entstanden sein.
Um sie zu erzeugen bedarf es kleiner Eiskristallplättchen, die horizontal (sowieso meist so bei Plättchen) in der Atmosphäre schweben.
Dann tritt Licht an der oberen Basisfläche ein und wird so gebrochen, dass es an einer der sechs Seitenflächen wieder austritt und dein Auge trifft. Die Erscheinung tritt nicht all zu häufig auf, man schätzt etwa an 20-30 Tagen im Jahr.Das interessante an Deiner Aufnahme ist, dass unten Wasserwolken hängen, während oben drüber Eiswolken schweben. Vermutlich war das Wetter gerade am umschlagen. Ein Hochdruckgebiet dürfte ein Tiefdruck überlagert haben.“
 
Wer Interesse an dem Thema hat, findet weitere Infos auf der Seite von Christian Fenn hier.
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