War das eine Nacht. Heftiger Wind, nach einem stürmischen Tag.  Mein Aufenthalt auf der hohen Geba am Wochenende brachte mir dann doch noch ein paar schöne Bilder.

Wenn auch das Wetter den ganzen Samstag auf nichts hoffen lies. Der Sturm hatte hier doch sein gutes, denn er blies die Luft frei und ich hatte eine klare Sicht auf die Milchstrasse. Begünstigt durch die geringe Lichtverschmutzung in diesem Teil der Rhön, waren so wunderbare Aufnahmen möglich.
So stand ich dann, gebeutelt von heftigen Windböen, auf dem Aussichtspunkt der hohen Geba und versuchte mein Stativ einigermassen fest zu halten. Da man für solche Aufnahmen bis zu 30 Sekunden belichtet und jede Erschütterung für Verwacklungen sorgt, war dies ein wirklich schwieriges Unterfangen. Ich versuchte durch festen Druck aufs Stativ diesem mehr Stabilität zu verleihen.
Diese Aufnahme zeigt den Funkturm auf dem 751m hohen Berg der thüringischen Rhön. Dahinter erkennt man noch den Kreuzberg bzw. dessen Funkmast. Interessant machen die Aufnahme die orange leuchtenden Wolken, die von den Lichtquellen der Städte und Orte angestrahlt werden.
Sogar eine Sternschnuppe konnte ich sehen – was ich mir gewünscht habe wird aber nicht verraten 😉

Da meine Ausrüstung für solche Aufnahmen an ihre Grenzen kommt, erkennt man doch schon das Rauschen im Bild. Dies kommt davon dass solche Bilder mit hoher Verstärkung (ISO-Zahl) aufgenommen werden und damit die unerwünschten Rauschsignale, die jedes elektronische Bauteil produziert, sichtbar verstärkt werden. Aber ich denke alles in allem stört dies nicht so stark.

Milchstrasse ueber der Hohen Geba
Milchstrasse ueber der Hohen Geba
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