Fotografie Blog – Rhön – Saale

Ein Fotografieblog mit vielen Tipps und Tricks zur Fotografie und der Bildbearbeitung. Zudem gibt es interessante Geschichten zur Entstehung meiner Fotos.

 

Auf dem Traumpfad von München nach Venedig – Tag 8 – Beginn Etappe 2 – Aufstieg zur Glungezerhütte

Etappe 2 -Tag 8 – Aufstieg zur Glungezerhütte Vorwort zur zweiten Etappe Die Überquerung des Alpenhauptkamms, das war unsere große Aufgabe der zweiten Etappe.  Mit der Friesenbergscharte wartete eine der schwierigeren Stellen auf uns. Zudem wollten wir die nächste Landesgrenze überschreiten und nach Italien gelangen. Sollte die Zeit es zulassen würden wir sogar noch ein…

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Auf dem Traumpfad München – Venedig – Tag 2

Tag 2 – von Wolfrathshausen nach Bad Tölz – wir sehen die Alpen Was uns am 2. Tag erwartete Nach dem Wiedereinstieg lies uns ein großteils sonniger Tag die Isarauen mit ihren tollen Aus- und Einblicken hautnah erleben. Auch durften wir endlich die Alpen sehen; speziell für mich ein Gänsehautmoment. Aber lest selbst. Ein paar…

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Auf dem Traumpfad von München nach Venedig – Vorgeschichte

Die Vorgeschichte eines großen Abenteuers Vorwort Was erwartet euch in diesem Bericht? Freut euch auf eine bunte Mischung aus: große Emotionen viele atemberaubende Fotos Tipps und Erfahrungswerte und natürlich viel Spaß Begleitet uns auf einer einzigartigen Reise durch eine der schönsten Landschaften Europas. Und vielleicht gelingt es uns den ein oder anderen auch auf diese…

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Ein kleiner Tausendsassa, der Magix Foto & Grafik Designer 11 – ein Testbericht

Eigentlich bin ich ja ein intensiver Nutzer von Adobe Lightroom. Aber im Laufe der Zeit habe ich durch viele Fragen von Bekannten und Fotointeressierten gemerkt, dass Lightroom vielleicht nicht unbedingt das Tool der Wahl für jeden ist.  Fotobegeisterte, die die Fotografie nicht so intensiv betreiben wie ich, werden von solchen umfangreichen Programmen eher erschlagen. Daher…

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Lightroom CC / Lightroom 6 ist endlich erschienen

 

Das lange Warten hat ein Ende. Heute abend wurde auf etlichen Kanälen Lightroom vorgestellt. Mein erstes Fazit ist eine grosse Begeisterung. Es gibt nun zwar wieder zwei Versionen, eine Desktop Variante (Lightroom 6) und die Cloud Variante (Lightroom CC), aber der Weg zur Cloud zeichnet sich deutlich ab.
So sollen funktionelle Updates nur noch in der Cloud kommen. Die Desktop Variante bekommt lediglich Objektiv- und Kameraupdates. Das wird einigen nicht gefallen.
Die Vollversion gibt es in wenigen Tagen für 139,- Euro zu kaufen, in der Cloud bekommt man das Ganze sofort.

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Lightroom 6 / CC – heute ist es soweit

 

Was gab es nicht die letzten Wochen an Gerüchten und Vermutungen. Die Fotografengemeinschaft fieberte begeistert dem neuen Lightroom 6 entgegen. Doch heute ist es nun soweit. Heute abend 19.00 Uhr unserer Zeit präsentiert Scott Kelby das neue Lightroom. Offiziell wird zwar noch ein riesiges Geheimnis darum gemacht, aber die ganzen Indizien sprechen zu fast 100% dafür.

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Hilfe mein Foto wellt sich – was tun?

Foto weisser Rahmen-500x375

Viele von euch kennen das sicher. Das schöne Bild vom letzten Urlaub, gerahmt an der Wand, fängt nach einigen Wochen oder Monaten an sich zu wellen. Besonders bei etwas größeren Abzügen, so ab Din A3, tritt dieser Effekt auf.

Aber warum?

Die Erklärung ist ganz einfach. Durch die Luftfeuchtigkeit, auf die das Fotopapier reagiert, entsteht dieser unschöne Effekt. Da sich das Trägerpapier und die eigentliche Fotoschicht bei Feuchtigkeitsaufnahme unterschiedlich ausdehnen lässt sich dies kaum verhindern.

In relativ trockenen Räumen reicht es oft schon die Fotos nicht hinter Glas/Plexiglas aufzuhängen, sondern ohne. So kann die auftretende Luftfeuchtigkeit schnell wieder abtrocknen. Leider ist das aber auch keine Garantie.

Für alle die ganz sicher gehen wollen dass Ihre Kunstwerke dauerhaft wellenfrei bleiben habe ich hier ein paar Tipps und Erfahrungswerte.

Die beste Methode ist es die Fotos ganzflächig auf ein starkes Trägermaterial, wie Karton, Holz oder Sandwichplatten aufzuziehen. Bei vielen Fotodienstleistern kann man seine Poster auch bereits aufgezogen bestellen. Leider schlägt sich dies aber gewaltig im Preis nieder und lohnt nur wenn es sich um Einzelstücke handelt.

Mein Weg ist mit etwas Arbeit verbunden, dafür aber kostengünstiger. Für meine Poster verwende ich entweder weißen Siebdruckkarton oder Kapa-Hartschaukernplatten. Die Materialwahl hängt natürlich davon ab ob ich das Foto nur auf dem Trägermaterial kaschiert aufhänge, oder ob es in einen Rahmen soll. Das Problem bei diesen Materialien ist die Beschaffung. Ich habe lange nach einem günstigen Lieferanten gesucht, der mir die Platten auch in einer Größe liefern kann die auch mal Bildbreiten von 1m zulassen.

Bei Modulor. Material Total.*, einem Online Fachhandel für alle möglichen Werkstoffe, bekommt man diese Materialen noch vergleichsweise günstig und auch in entsprechender Größe. Hier bekommt man auch größere Platten die man sehr gut auf die benötigten Größen zuschneiden kann. Damit ist man deutlich günstger als die Platten woanders bereits zugeschnitten zu kaufen.

Doch welches Material nimmt man wann?

Hier mal eine kurze Übersicht der für mich in Frage kommenden Materialien. Grundsätzlich empfehle ich eine Materialstärke von 3mm. Allerdings bei Verwendung im Rahmen daran denken zu prüfen ob genung Platz bezogen auf die Stärke vorhanden ist. Hier auch an ein evtl. verwendetes Passepartout denken. Es wäre ärgerlich wenn sich die Rahmenrückwand am Ende nicht mehr schließen lässt.

Graupappe

Graupappe Nah

Die günstigste Variante ist die Graupappe aus Altpapier. Diese kann verwendet werden wenn das Trägermaterial nicht sichtbar ist, also z. B. in einem Rahmen.

Siebdruckkarton

Siebdruckkarton nah

Etwas teurer als die Graupappe ist dann der Siebdruckkarton. Er besteht aus einem hellen Pappekern und einer weißen Oberfläche.

Kapa line Platte

Kappa Hartschaumplatte-500x375

Mein Lieblingsmaterial, die Kapa line kartonkaschierte Platte. Es handelt sich um eine Platte mit Schaumstoffkern und sie ist mit weißem Karton kaschiert. Leider ist sie das empfindlichste Material und wegen des Schaumstoffkerns nicht unbedingt optimal für das Aufhängen von Fotos ohne Rahmen.

Forex Hartschaumplatte

Forexplatte Nah

Eigentlich das beste, aber auch teuerste Material meiner Auswahl, die Forex PVC-Hartschaumplatte.
Sie ist sehr stabil, hat einheitliche Kanten und ist wasserfest. Allerdings ist das Schneiden der Platten mit Hand schon sehr mühsam.

Vorteile

  • Sehr kostengünstig

Nachteile

  • Farbe grau, daher nicht im Sichtbereich verwendbar
  • Nicht so einfach zu schneiden wie Kapa-Platten

Anwendung

  • Im Bilderrahmen

Kosten

Eine Platte (750 x 1000 x 3 mm) kostet im Einzelkauf ca. 3,50 Euro zzgl. Versand.

Bezugslink

Graupappe *
Graupappe glatt

Vorteile

  • Kostengünstig

Nachteile

  • Kanten dunkeln mit der Zeit nach
  • Nicht so einfach zu schneiden wie Kapa-Platten

Anwendung

  • Im Bilderrahmen
  • Direkt aufhängen (Kanten dunkeln nach!)

Kosten

Eine Platte (750 x 1000 x 3 mm) kostet im Einzelkauf ca. 7,90 Euro zzgl. Versand.

Bezugslink

Siebdruckkarton *
Siebdruckkarton weiß

Vorteile

  • Kostengünstig
  • Sehr leicht zu verarbeiten
  • Sehr leicht

Nachteile

  • Kanten sind optisch nicht so schön
  • Sehr empfindliches Material

Anwendung

  • Im Bilderrahmen
  • Direkt aufhängen (empfindlich!)

Kosten

Eine Platte (700 x 1000 x 3 mm) kostet im Einzelkauf ca. 7,80 Euro zzgl. Versand.

Bezugslink

Kapa line Platte *
Kapa line kartonkaschiert

Vorteile

  • Sehr stabil
  • Einheitliche Oberfläche und Kante
  • Wasserfest

Nachteile

  • Teuerste Variante
  • Schwierig per Hand zuzuschneiden

Anwendung

  • Im Bilderrahmen (zu teuer)
  • Direkt aufhängen

Kosten

Eine Platte (500 x 1000 x 3 mm) kostet im Einzelkauf ca. 7,80 Euro zzgl. Versand.

Bezugslink

Forex Platte *
PVC-Hartschaumplatte

Graupappe Platte
750x1000mm Platte
Graupappe Platte
750x1000mm Platte
Foto auf Siebdruckkarton
Foto auf Kapa-Platte
Foto auf Forexplatte
Foto auf Forex-Platte

Weitere Möglichkeiten von Materialien um ein Foto zu präsentieren

Natürlich kann man auch Fotos auf Holzplatten, wie Hartfaserplatten oder Sperrholz, aufziehen. Der Vorteil hier liegt natürlich darin dass man solche Materialen leicht im örtlichen Baumarkt bekommt. Ich selbst habe dies aber noch nicht angewandt, weil mir die Platten zu schwer werden.

Nun zur Verarbeitung

Zuerst muß man die Platten natürlich auf Maß zuschneiden. Gerade wenn ich die Fotos ohne Rahmen aufhänge gehe ich oft dazu über die entwickelten Fotos kleiner als die Platte zu wählen und habe so einen dekorativen weißen Rand ums Bild. Die bringt aber einen Mehraufwand beim aufkleben mit sich, da man zum einen das Bild exakt positionieren muß und zum anderen die Platte nicht mit Leim behandeln kann, sondern dies auf dem Foto tun muß. Beim einfacheren Fall ist aber die Platte genau so groß wie das Foto.

Zum Verkleben ist es sehr wichtig die gesammte Fläche  einheitlich mit Klebstoff zu benetzen und nicht nur einen Teil, da sich sonst Blasen oder Wellen bilden können und das wollen wir ja gerade verhindern, gell? Bisher verwende ich dafür Sprühkleber. * Dieser ist zwar einfach zu verarbeiten ist aber dafür leider teuer und vom Umweltgedanken her auch nicht das Gelbe vom Ei. Daher will ich zukünftig mit anderen Klebern, wie Holzleim experementieren. Bisher habe ich dazu aber noch keine Erfahrungswerte, werde diese aber dann zu gegebener Zeit hier kund tun.

Im Normalfall gehe ich also her und besprühe meine Platte im Freien gleichmäßig mit Sprühkleber. Dabei ist es, je nach Fotogröße, hilfreich eine zweite Person dabei zu haben. Diese hält das Foto an zwei Ecken hoch, während man selbst die beiden anderen Ecken bündig mit der Platte ausrichtet und andrückt. Danach nehme ich immer eine große Gummirolle vom Tapezieren und beginne das Foto festzurollen, während mein Helfer das Bild langsam auf die Platte ablässt. Besser ist noch eine richtige Andruckwalze * die aber auch etwas teurer ist.

Dann noch ein paar Mal drüber rollen und das Ganze trocknen lassen und man hat ein Foto das auch künftig ohne Wellen seine Betrachter erfreut. Ich tüftle zur Zeit auch an einer Hilfsvorrichtung mit der ich meine Fotos alleine aufziehen kann. Allerdings lohnt der Aufwand nur wenn man des öfteren in die Verlegenheit kommt dartige Arbeiten durchführen zu müssen

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Panoramafotos vom Truppenübungsplatz Wildflecken – Eierhauck, Dammersfeld

Endlich, nach vielen Anläufen gelang es mir dieses Jahr am Volkswandertag auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken teilzunehmen.Um dem Haupttrubel und der aktuellen Hitze zu entkommen, war ich kurz nach 6.00 Uhr am Start für die längste Strecke – 22 km.Bei traumhaftem Sommerwetter verlief die Tour in einer, der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglichen, traumhaften Landschaft. So boten…

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Mond über der Trimburg

Dies hier ist eine Aufnahme in der sehr viel Arbeit steckt. Eigentlich versuche ich meinen Fotos nicht zu sehr mit Bildbearbeitungstools zu Leibe zu rücken, aber manche Aufnahmen sind ohne, mit der heutigen Technik, nicht möglich.

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Mit der digitalen Kamera in der Kälte und bei Frost fotografieren

Eisige Kälte und Schnee am Kreuzberg

Eisige Kälte und Schnee am Tintenfass Berghaus Rhön

Gerade wenn es reichlich Schnee gibt, laden tolle Motive der winterlichen Landschaften zum Fotografieren ein. Und wenn man dann noch Nachts unterwegs ist bekommt man schnell zweistellige Minusgrade. Doch gerade bei tiefen Temperaturen gibt es einiges zu beachten damit die teuere Digital- oder Spiegelreflexkamera den Ausflug in die Kälte unbeschadet übersteht.

Die modernen Kameras sind mittlerweile zwar sehr robust geworden, was große Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit betrifft, aber einige Dinge können Ihnen doch sehr schaden. Das größte Problem stellt Feuchtigkeit dar, vor allem Kondenswasser, welches vor allem im Inneren gefährlich werden kann. Dieses bildet sich wenn man seine eiskalte Kamera mit in die warme Wohnung nimmt. An den kalten Teilen kondensiert die warme, wasserreiche, Zimmerluft. Dies kann dann im Extremfall zu Kurzschlüssen und somit zur Zerstörung der Kamera führen. Aber auch wenn es nicht soweit kommt, ist Kondenswasser auf elektronischen Teilen ein Problem, da es zu Korrosion führt und somit auf Dauer ebenfalls die Kamera zerstört.
Wie kann ich mich dagegen absichern? Einige einfache Maßnahmen schützen hier die wertvolle Elektronik. Das wichtigste ist es, große Temperatursprünge zu vermeiden. Auf der Fahrt ist die Kamera besser im Kofferraum aufgehoben, da sie dort nicht direkt der Heizug ausgesetzt ist und sich somit nicht so aufheizt. Am wichtigsten ist es aber, bei der Rückfahrt darauf zu achen, die Kamera langsam zu erwärmen. Also wieder der Transport im Kofferraum, der dafür sorgt dass sich die Kamera schon auf der Fahrt langsam von evtl. Minustemperaturen in die Plusbereiche erwärmt. Ganz wichtig ist es dann auch die Kamera in der Tasche zu lassen und nicht gleich in die warme Wohnung zu bringen. Lieber im kühleren Flur oder Treppenhaus langsam einige Stunden aklimatisieren lassen. Die Tasche verhindert dass zu schnell warme und auch feuchte Wohnungsluft an die Digitalkamera kommt. Keinesfalls die Kamera neben die Heizung legen oder gar trockenfönen!
Die Speicherkarte kann man natürlich vorher entnehmen. Diese sind hier sehr robust und es reicht ein paar Minuten zu warten bevor man sie ins Lesegerät steckt.
Einige Fotografen gehen noch weiter und packen ihre wertvollen Geräte, vor dem Betreten der warmen Wohnung in eine Plastiktüte, teilweise sogar mit Feuchtigkeitsgranulat darin. Somit kann gar keine Feuchtigkeit an das Gerät gelangen. Dies ist eigentlich die optimalste Variante.
Ich persönlich gehe nicht so weit, bin aber sehr konsequent was die langsame Erwärmung meiner Spiegelreflexkamera betrifft. So hat meine auch schon Foto-Exkursionen bei -20 Grad über mehrere Stunden schadlos überstanden. Selbst die Reifschicht am Objektiv wurden da nicht zum Problem.
Ein paar allgemeine Dinge die es im Winter zu beachten will ich noch auflisten.
 
  1. Immer Ersatzakkus mitführen und diese am besten direkt am Körper, um sie warm zu halten. Akkus sind sehr kälteempfindlich und verlieren bei tiefen Temperaturen schnell an Leistung. Sie werden also viel schneller leer.

  2. Der automatische Weißabgleich den jede Digitalkamera macht, wird speziell bei Schnee leicht in die Irre geführt und es entstehen oft Bilder mit einem unangenehmen Blaustich. Hier hilft eine manuelle Einstellung des Weißabgleichs.

  3. Eine Kamera mit Handschuhen zu bedienen ist schwierig bis unmöglich hier helfen Handschuhe bei denen die Fingerkuppen frei sind. Gerade wenn man durch ständige ändernde Motive zu Einstellungswechseln gezwungen wird sind solche Handschuhe sehr hilfreich.
 
Abschließend noch einen Vorteil den die Kälte hat. Das Rauschen, welches ein jeder elektronische Kamerasensor hat, wird geringer je tiefer die Temperaturen sinken.
Vereiste Spiegelreflexkamera
Vereiste Kamera nach 2 Stunden Zeitrafferaufnahmen

Ein paar Ausrüstungstipps für den Winter

Hier noch ein paar Tipps bezüglich der Bekleidung die sich bei mir in den letzten Jahren bewährt habe:

Handschuhe:

Die Stelle am Körper die man am wenigsten schützen kann sind die Hände. Gerade weil man zum Bedienen der Kamera eine gewisse Bewegungsfreiheit braucht muss man Kompromisse eingehen.

Ich verwende eine recht günstige Variante, die sich bei mir aber bewährt hat. Handschuhe wie diese Halbfingerhandschuhe*  nutze ich jetzt schon länger. Sie sind eine schöne Mischung aus Wärme und Flexibiltät.  Aber ich will ehrlich sein. Top warme Hände bei tiefen Temperaturen sind nicht drin. Zumindest nicht wenn man ständig an der Kamera Einstellungen ändern muss, was in meinem Fall bei Nachtaufnahmen die Normalität ist. Vorteile dieser Handschuhe ist, dass ich meine Finger auch nur teilweise in die Klappe stecken kann. Im Normalfall sind also nur Daumen und Zeigefinger draussen.

Was ich noch testen will, besonders bei extremen Temperaturen sind diese Handwärmer* . Sie sind vom ökologischen Standpunkt zwar nicht optimal, aber mit den wiederverwendbaren Handwärmern, welche man mit Kochen wieder aktivieren kann, habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Sie sind zu unhandlich, halten nicht lange und ökologisch ist das lange Kochen zum reaktivieren auch nicht unbedingt.

Wer es noch etwas hochwertiger will, wobei ich dafür keine Erfahrungswerte habe, kann sich Handschuhe von Enyouyourcamera* mal ansehen. Sind sicherlich robuster als meine billigere Variante.

Bekleidung:

Ansonsten heisst es, je nach Temperaturen, entsprechend warm anziehen. Denkt immer daran dass ihr beim Fotografieren viel bewegungslos rumsteht. Somit kühlt man viel schneller aus als wenn man sich bewegt. Bei mir hat sich Merino Unterwäsche* bewährt. Diese ist zwar sehr teuer, hält aber unvergleichlich warm.
Am schwierigsten finde ich es immer die Füsse warm zu halten. Dicke Socken bzw. 2 Paar Socken helfen da nicht immer. Wenn es geht bringen natürlich gefütterte Winterschuhe einiges. Da ich selbst viel im schwierigen Gelände unterwegs bin sind solche Schuhe nicht immer ein Option, weil sie doch nicht so viel Halt geben. Bin da aber offen für Erfahrungsaustausch. Speziell Fotografen die viel im Gebirge unterwegs sind dürften da mehr Erfahrung haben als ich.

Kreuzberg Rhön im Winter
Winterfotografie Tintenfass Rhoen
Winterfotografie Tintenfass Rhön
Kreuzberg Rhön Winternacht mit Orion
Orion im Winter über dem Kreuzberg Rhön
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Traumherbst 2012 in der Rhön und im Saaletal

Ein traumhafter Herbst brachte mir einen fototechnisch sehr ertragreichen Sonntag ein.Ein Wahnsinn mit welchem großen Farbreichtum die Natur sich geschmückt hat. Auf meiner Tour über den Dreistelz bis ins Schondratal konnte ich eine Vielzahl großartiger Motive einfangen. Der Nebel in den Tälern verschaffte mir so manch mystisches Bild. Einen Teil der riesigen Bilderflut habe ich nun…

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Unwetter Superzelle über dem Saaletal

Am vergangenen Freitag gab es in Pfaffenhausen ein interessantes Schauspiel zu beobachten. Eine Gewitterfront, fast meinte man, eine fliegende Untertasse, zieht über den Sodenberg ins Saaletal.Bedrohlich dunkel bewegen sich die Wolkenmassen und schwenken dann Richtung Bad Kissingen. Während wir in Pfaffenhausen nicht einen Tropfen abbekamen, so gab es wenige Kilometer nördlich sogar riesige Hagelkörner.Diese Aufnahme…

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Venustransit 06. Juni 2012

Ein Jahrhundertereignis stand vor der Türe und auch wenn ich nicht der große Astronomiefotograf bin, so hat es mich doch aus dem Bett gezogen. Kurz nach 04.00 aufstehen, das war es wert.Zusammen mit Marco Pusch ging es dann zur „Hohen Lanz“ und dort traffen wir dann auch Christian Fenn und andere interessiert. Ein goldender Schein…

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Zirkumzenitalbogen über Pfaffenhausen

Im Dezember 2011 bemerkte ich in den Wolken über Pfaffenhausen eine Art Regenbogen.
Sofort machte ich ein paar Aufnahmen.
Wissend, dass wir einen Top-Fachmann zum Thema Lichterscheinungen in Hammelburg haben, schickte ich an Christian Fenn eines der Bilder mit der Bitte der Erklärung, um welches Phänomen es sich genau handelt.
 
Seine sehr ausführliche Erklärung könnt ihr hier lesen:

 
"Deine Erscheinung nennt sich Zirkumzenitalbogen. Sie entsteht nur bei tiefstehender Sonne, in der Regel unter 25 Grad (ist aber bis max 32 Grad möglich). Das ist im Winter natürlich häufig der Fall. Der Größe der Erscheinung nach zu urteilen und dem genannten Aufnahmemonat dürfte sie zur Mittagszeit entstanden sein.
Um sie zu erzeugen bedarf es kleiner Eiskristallplättchen, die horizontal (sowieso meist so bei Plättchen) in der Atmosphäre schweben.
Dann tritt Licht an der oberen Basisfläche ein und wird so gebrochen, dass es an einer der sechs Seitenflächen wieder austritt und dein Auge trifft. Die Erscheinung tritt nicht all zu häufig auf, man schätzt etwa an 20-30 Tagen im Jahr.Das interessante an Deiner Aufnahme ist, dass unten Wasserwolken hängen, während oben drüber Eiswolken schweben. Vermutlich war das Wetter gerade am umschlagen. Ein Hochdruckgebiet dürfte ein Tiefdruck überlagert haben."
 
Wer Interesse an dem Thema hat, findet weitere Infos auf der Seite von Christian Fenn hier.
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Mondaufgang über der Trimburg

Unterbelichtet Wieder so eine Geschichte bei der viel Glück im Spiel war. Eigentlich wollte ich an dem Abend mir irgendwo im Saaletal einen Platz suchen, um meine neue astronomische Nachführung auszuprobieren. Kaum von zuhause weg gefahren bemerkte ich jedoch nahe Trimberg einen dunkelroten Schein am nächtlichen Himmel. Ganz verdutzt fuhr ich weiter in die Richtung…

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Digital-Kamera Kaufberatung – Macht das Sinn für mich?

Ich werde immer mal wieder um Rat zum Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera gefragt. Daher habe ich entschlossen hier in meinem Fotografie Blog mal ein paar Dinge dazu zu schreiben.Digitale Spiegelreflexkameras sind heutzutage ja sehr günstig geworden und scheinen, wenn ich mir die Verbreitung anschaue, immer beliebter zu werden. Ich höre bei Gesprächen sehr oft heraus…

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Manchmal hat man einfach Pech

Es ist mal wieder Zeit für eine neue Geschichte Mit den aktuellen Schneemassen und eisigen Temperaturen vor der Türe verschlägt mich meine Erinnerung an den letzten Sommerurlaub auf Mallorca zurück. Und wie immer im Urlaub war auch dieses Mal das Fotografieren ein fester Bestandteil. Natürlich mussten auch wieder ein paar stimmungsvolle Aufnahmen sein und ich…

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

 

Ein Garant für schöne Bilder ist der richtige Ort zur richtigen Zeit. Das ist auch der Grund warum ich fast nie ohne Kamera aus dem Haus gehe. Zu vielen beeindruckene Schauspiele der Natur habe ich schon ohne Kamera in der Hand zugesehen, mich selbst verfluchend diese Momente nicht festhalten zu können. Aber manchmal hilft auch ein wenig Planung.
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