Wer ist Alex Preyer

Wer ist denn überhaupt der Kerl der diese tolle Seite gemacht hat. Wen es wirklich interessiert, bitteschön.
Fotografieren, für mich lange Zeit eine unbewusste Leidenschaft. Schon als Jungendlicher, mit einer einfachen analogen Pocketkamera ausgerüstet, hat es mich fasziniert Landschaften aufs Zelluloid zu bannen. Aussagen meiner Eltern wie “Immer machst du Bilder ohne Menschen drauf. Das ist doch langweilig”, haben mich nicht davon abgehalten weiter “menschlose” Landschaftsaufnahmen zu machen. Sehr zum Leidwesen meiner Mutter die sich gern als Urlaubsandenken auf dem ein oder anderen Bild gesehen hätte.
Nunja, die Aufnahmen von damals waren nicht wirklich gut. Nach einer längeren Pause kaufte ich mir dann 2003 zur Geburt meines ersten Sohnes eine digitale Kompaktknipse. Hunderte Bilder folgten in den nächsten Monaten. Kind auf Arm, Kind am Boden, Kind läuft, Kind weint, Kind ist dreckig, … Papastolz halt. So wäre es vielleicht auch geblieben, hätte ich nicht durchs Geocaching meine Heimat erst richtig kennen und schätzen gelernt. Vermutlich muß man dafür erst ins “Gruftie-Alter” kommen um die alltägliche Umgebung geniessen zu können. Um also diese ganzen Naturschönheiten quasi mit nach Hause nehmen zu können brauchte ich eine bessere Kamera. Also folgte die zweite kompakte Digitalknipse. Obwohl diese deutlich mehr konnte als meine alte stieß ich, mittlerweile sehr anspruchsvoll geworden, doch schnell an die Grenzen der Kamera. Aus einer guten Laune heraus, machte meine Frau dann den Fehler und beantwortete mein ständiges Meckern über die Kamera mit einem “Na dann kauf dir halt eine Spiegelreflex”. Ich glaube der Satz hallte noch durchs Wohnzimmer als ich schon am PC saß und nach Preisen schaute. Ja, manchmal ist meine Frau sehr unvorsichtig mit dem was sie sagt. Kurz darauf, wie sollte es anders sein, hielt ich eine schöne Nikon D90 Spiegelreflexkamera in den Händen. Ein richtig schönes Männerspielzeug.
Damit konnte ich nun all meine fotografischen Ideen so umsetzen wie ich wollte. Vor allem meine Leidenschaft für Dämmerungs- und Nachtaufnahmen wurden durch einen Freund, Jürgen Hüfner, geweckt. Und so fand ich mich, sehr zum Leidwesen meiner Gattin, des öfteren nächtens auf div. Fototouren in der Rhön und im Hammelburger Raum wieder.
Der Lohn dafür waren doch ein paar wirklich schöne und aussergewöhnliche Aufnahmen, die es sogar in die Zeitung schafften.
So stehe ich nun im Sommer 2010, völlig mit dem Virus Fotografie befallen. Egal ob in der Freizeit oder dem Weg zur Arbeit, im Urlaub oder Nachts, bin ich stets auf der Suche nach einem schönen Motiv. Nicht immer gelingen mir die Aufnahmen so wie ich will, aber wenn mal wieder eine kleine fotografische Perle am PC-Monitor leuchtet, bin ich überglücklich. Dieses Hobby bietet mir mittlerweile eine Möglichkeit meinen kreativen Ideen in die Tat umzusetzen. Denn schon immer hat in mir der Wunsch gebrannt Kreatives zu schaffen. Aber leider fehlt mir das Talent zum Malen oder sonstigen künstlerischen Handwerklichkeiten. Ich bin sicher, meine Kunstlehrer in der Schule denken bestimmt noch mit Grausen an mich zurück.
So, und nun zurück auf die Hauptseite und dort Bilder geniesen gehen; insofern sie überhaupt gefallen.