Willkommen auf meiner Fotografie-Seite
Hier findet ihr viele Bilder / Fotos aus dem Hammelburger Raum, dem fränkischen Saaletal und der Rhön, sowie aus anderen Gegenden Deutschlands und sogar der Welt.
Dazu gibt es Geschichten über die Entstehung einiger meiner Bilder, hin und wieder ein Bilderrätsel mit Gewinn, Tipps zum Fotografieren und noch vieles mehr.
Schaut einfach regelmäßig rein.
Meine Spezialitäten sind die Landschaftsfotografie, vor allem auch bei Nacht, Panoramen und Bilder mit hoher Dynamik.
Die neuesten 3 Beiträge
Wie viel Bildbearbeitung ist sinnvoll?
In vielen Fotoforen im Internet ein heiss diskutiertes Thema, und auch viele Foto Einsteigern stellt sich diese Frage: "Wie viel Bildbearbeitung ist sinnvoll?"
Angeregt durch einen Zeitungsartikel, in dem die analoge Fotografie als das einzig Wahre um "gepriesen" wird, will ich hier meine Ansicht mal darlegen.
Ich bin ein überzeugter Digital-Fotograf, schon aus dem Grund, weil die digitale Fotografie mir unheimlich viele Möglichkeiten gibt mit den Motiven zu spielen. Außerdem lässt sie mich Motive oder Situationen so festhalten, wie es ohne diese Technik nicht möglich wäre. Doch dies bietet auch viel "Mißbrauchspotential" und man sollte vorsichtig mit den Möglichkeiten, die sich einem bieten, umgehen.
Doch erstmal eine grundsätzliche Frage. Was macht ein gutes Bild aus? Ich denke auf diese Frage gibt es hunderte von unterschiedlichen Aussagen. Das hängt ganz vom Geschmack des Betrachters aus, so wie auch Kunstwerke nicht jedem gefallen, so hat auch der Betrachter eines Fotos seine Vorlieben. Nicht jeder z.B. mag Landschaftsbilder, dafür aber vielleicht Architekturfotografien. Die Entscheidung ob ein Bild gut ist trifft letztlich jeder Betrachter für sich selbst. Natürlich hat man viel Einfluß darauf ob ein Bild ankommt. Neben einem schönen Motiv ist die Bildgestaltung einer der wichtigsten Faktoren. Und, um wieder auf die digitale Fotografie zurück zu kommen, eine saubere Bearbeitung.
Ich für meinen Teil habe immer das Hauptziel ein Motiv oder eine Stimmung (z.B. Sonnenaufgang) so darzustellen wie ich es mit meinen Augen wahrgenommen habe.
Nicht immer lässt dies die Technik, unabhängig ob analog oder digital, auf Anhieb zu. Unser Auge ist hier ein biologisches Wunder und ist der Fototechnik in vielen Belangen überlegen. Der viel höhere Kontrastumfang, den das Auge bewältigen kann, kann bisher von keiner Kamera abgedeckt werden. Jeder der einmal versucht hat, an einem stahlenden Sommertag in einer dunklen Gasse in der Stadt, oder in einem Wald, ein Foto zu schießen, wird feststellen dass entweder der Himmel nur noch eine weiße Fläche ist, oder die Gasse, der Wald, viel zu dunkel geworden ist. Das ist ein klassisches Problem des zu geringen Kontrastumfangs. Um hier dennoch ein Bild zu bekommen wie es das Auge sieht, hat man in der digitalen Fotobearbeitung viele Möglichkeiten. Natürlich bietet die Analogtechnik hier ihre Mittel im Labor.
Ich nehme mal als Beispiel ein Bild von mir vom Mondaufgang neben der Trimburg, das vor einigen Monaten in der Mainpost zu sehen war. Bei diesem Bild war die Herausforderung, den gleißend hellen Mond und die hell angestrahlte Trimburg so abzubilden, dass man auch noch die sehr dunkle Silhoutte des Waldes sehen konnte.
Für unser Auge kein Problem. Die Kamera hat hier, bei einer Aufnahme nur die Option zwischen einem schönen Mond mit erkennbarer Struktur der auf einer dunklen Fläche leuchtet, oder einer schön sichtbaren Waldsilhoutte über der ein Mond, hell wie die Sonne strahlend steht. Um solch eine Situation abzubilden geht man her und nimmt das Motiv mehrmals, mit unterschiedlicher Belichtungszeit auf. So hat man dann Aufnahmen auf denen der Mond und die Burg schön erkennbar sind, aber auch Bilder bei denen man die Umgebung als Silhoutte sieht. Mit speziellen sogenannten HDR Programmen werden diese Aufnahmen am PC nun zu einem Bild zusammen gerechnet. Wobei die Software dabei aus jeder Aufnahme die nicht überstrahlten und nicht komplett schwarzen Bildanteile nimmt. Klingt einfach, ist es aber leider nicht, da man hier viel manuell eingreifen muß um ein natürliches Bild zu erhalten. Leider erhält man bei dieser Technik sehr schnell künstlich wirkende Bilder. Und genau hier liegt die Gefahr der digitalen Fotobearbeitung. Es ist nahezu jede Bildmanipulation möglich. So könnte ich auch leicht einen schönen Vollmond fotografieren und dann passend neben der Trimburg einsetzen. Das Endergebnis währe annähernd das Gleiche.
Aber hier ist mein persönliches Motto: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich".
Ziel sollte es meiner Ansicht nach sein ein Bild zu erhalten wie es das Auge gesehen hat. Auch ein Herausretuschieren von Dingen, z.B. Stromleitungsmasten sollte man sehr genau überlegen. Durchs Bild verlaufende Stromleitungen (also nur die Leitungen selbst) entferne ich schon mal. Oder auch Personen die ungünstig stehen. Aber grundsätzlich gehört alles aufs Bild, so wie es vor Ort war. Dies liegt aber im Ermessen eines jeden Fotografen.
Hier habe ich mal einen Teil meiner Aufnahmen der Trimburg angefügt. Es sind ein Bild das die Struktur des Mondes gut erkennen lässt und eines wo die Silhoutte des Waldes gut zur Geltung kommt und schließlich das Ergebnis.
Ich bin ein überzeugter Digital-Fotograf, schon aus dem Grund, weil die digitale Fotografie mir unheimlich viele Möglichkeiten gibt mit den Motiven zu spielen. Außerdem lässt sie mich Motive oder Situationen so festhalten, wie es ohne diese Technik nicht möglich wäre. Doch dies bietet auch viel "Mißbrauchspotential" und man sollte vorsichtig mit den Möglichkeiten, die sich einem bieten, umgehen.
Doch erstmal eine grundsätzliche Frage. Was macht ein gutes Bild aus? Ich denke auf diese Frage gibt es hunderte von unterschiedlichen Aussagen. Das hängt ganz vom Geschmack des Betrachters aus, so wie auch Kunstwerke nicht jedem gefallen, so hat auch der Betrachter eines Fotos seine Vorlieben. Nicht jeder z.B. mag Landschaftsbilder, dafür aber vielleicht Architekturfotografien. Die Entscheidung ob ein Bild gut ist trifft letztlich jeder Betrachter für sich selbst. Natürlich hat man viel Einfluß darauf ob ein Bild ankommt. Neben einem schönen Motiv ist die Bildgestaltung einer der wichtigsten Faktoren. Und, um wieder auf die digitale Fotografie zurück zu kommen, eine saubere Bearbeitung.
Ich für meinen Teil habe immer das Hauptziel ein Motiv oder eine Stimmung (z.B. Sonnenaufgang) so darzustellen wie ich es mit meinen Augen wahrgenommen habe.
Nicht immer lässt dies die Technik, unabhängig ob analog oder digital, auf Anhieb zu. Unser Auge ist hier ein biologisches Wunder und ist der Fototechnik in vielen Belangen überlegen. Der viel höhere Kontrastumfang, den das Auge bewältigen kann, kann bisher von keiner Kamera abgedeckt werden. Jeder der einmal versucht hat, an einem stahlenden Sommertag in einer dunklen Gasse in der Stadt, oder in einem Wald, ein Foto zu schießen, wird feststellen dass entweder der Himmel nur noch eine weiße Fläche ist, oder die Gasse, der Wald, viel zu dunkel geworden ist. Das ist ein klassisches Problem des zu geringen Kontrastumfangs. Um hier dennoch ein Bild zu bekommen wie es das Auge sieht, hat man in der digitalen Fotobearbeitung viele Möglichkeiten. Natürlich bietet die Analogtechnik hier ihre Mittel im Labor.
Ich nehme mal als Beispiel ein Bild von mir vom Mondaufgang neben der Trimburg, das vor einigen Monaten in der Mainpost zu sehen war. Bei diesem Bild war die Herausforderung, den gleißend hellen Mond und die hell angestrahlte Trimburg so abzubilden, dass man auch noch die sehr dunkle Silhoutte des Waldes sehen konnte.
Für unser Auge kein Problem. Die Kamera hat hier, bei einer Aufnahme nur die Option zwischen einem schönen Mond mit erkennbarer Struktur der auf einer dunklen Fläche leuchtet, oder einer schön sichtbaren Waldsilhoutte über der ein Mond, hell wie die Sonne strahlend steht. Um solch eine Situation abzubilden geht man her und nimmt das Motiv mehrmals, mit unterschiedlicher Belichtungszeit auf. So hat man dann Aufnahmen auf denen der Mond und die Burg schön erkennbar sind, aber auch Bilder bei denen man die Umgebung als Silhoutte sieht. Mit speziellen sogenannten HDR Programmen werden diese Aufnahmen am PC nun zu einem Bild zusammen gerechnet. Wobei die Software dabei aus jeder Aufnahme die nicht überstrahlten und nicht komplett schwarzen Bildanteile nimmt. Klingt einfach, ist es aber leider nicht, da man hier viel manuell eingreifen muß um ein natürliches Bild zu erhalten. Leider erhält man bei dieser Technik sehr schnell künstlich wirkende Bilder. Und genau hier liegt die Gefahr der digitalen Fotobearbeitung. Es ist nahezu jede Bildmanipulation möglich. So könnte ich auch leicht einen schönen Vollmond fotografieren und dann passend neben der Trimburg einsetzen. Das Endergebnis währe annähernd das Gleiche.
Aber hier ist mein persönliches Motto: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich".
Ziel sollte es meiner Ansicht nach sein ein Bild zu erhalten wie es das Auge gesehen hat. Auch ein Herausretuschieren von Dingen, z.B. Stromleitungsmasten sollte man sehr genau überlegen. Durchs Bild verlaufende Stromleitungen (also nur die Leitungen selbst) entferne ich schon mal. Oder auch Personen die ungünstig stehen. Aber grundsätzlich gehört alles aufs Bild, so wie es vor Ort war. Dies liegt aber im Ermessen eines jeden Fotografen.
Hier habe ich mal einen Teil meiner Aufnahmen der Trimburg angefügt. Es sind ein Bild das die Struktur des Mondes gut erkennen lässt und eines wo die Silhoutte des Waldes gut zur Geltung kommt und schließlich das Ergebnis.
![]() |
![]() |
![]() |
Zirkumzenitalbogen über Pfaffenhausen
Sofort machte ich ein paar Aufnahmen.
Wissend dass wir einen Top-Fachmann zum Thema Lichterscheinungen in Hammelburg haben, schickte ich an Christian Fenn eines der Bilder mit der Bitte der Erklärung um welches Phänomen es sich genau handelt.
Seine sehr ausführliche Erklärung könnt ihr hier lesen:
"Deine Erscheinung nennt sich Zirkumzenitalbogen. Sie entsteht nur bei tiefstehender Sonne, in der Regel unter 25 Grad (ist aber bis max 32 Grad möglich). Das ist im Winter natürlich häufig der Fall. Der Größe der Erscheinung nach zu urteilen und dem genannten Aufnahmemonat dürfte sie zur Mittagszeit entstanden sein.
Um sie zu erzeugen bedarf es kleiner Eiskristallplättchen, die horizontal (sowieso meist so bei Plättchen) in der Atmosphäre schweben.
Dann tritt Licht an der oberen Basisfläche ein und wird so gebrochen, dass es an einer der sechs Seitenflächen wieder austritt und dein Auge trifft. Die Erscheinung tritt nicht all zu häufig auf, man schätzt etwa an 20-30 Tagen im Jahr.
Das interessante an Deiner Aufnahme ist, dass unten Wasserwolken hängen, während oben drüber Eiswolken schweben. Vermutlich war das Wetter gerade am umschlagen. Ein Hochdruckgebiet dürfte ein Tiefdruck überlagert haben."
Um sie zu erzeugen bedarf es kleiner Eiskristallplättchen, die horizontal (sowieso meist so bei Plättchen) in der Atmosphäre schweben.
Dann tritt Licht an der oberen Basisfläche ein und wird so gebrochen, dass es an einer der sechs Seitenflächen wieder austritt und dein Auge trifft. Die Erscheinung tritt nicht all zu häufig auf, man schätzt etwa an 20-30 Tagen im Jahr.
Das interessante an Deiner Aufnahme ist, dass unten Wasserwolken hängen, während oben drüber Eiswolken schweben. Vermutlich war das Wetter gerade am umschlagen. Ein Hochdruckgebiet dürfte ein Tiefdruck überlagert haben."
Mondaufgang an der Trimburg
Wieder so eine Geschichte bei der viel Glück im Spiel war. Eigentlich wollte ich an dem Abend mir irgendwo im Saaletal einen Platz suchen, um meine neue astronomische Nachführung auszuprobieren. Kaum von zuhause weg gefahren bemerkte ich jedoch nahe Trimberg einen dunkelroten Schein am nächtlichen Himmel. Ganz verdutzt fuhr ich weiter in die Richtung und sah nach der nächsten Kurve einen, aufgrund eines Wolkenschleiers, tiefroten Mond neben der Trimburg leuchten.
Sofort war alles klar. Ich wußte wo ein guter Standplatz wäre und flog buchstäblich dort hin. In windeseile war mein Stativ aufgebaut und so konnte ich, in unzähligen Bildern, festhalten wie der, erst noch blutrote, dann gelbe Mond den Waldkamm an der Trimburg emporstieg. Ein wirklich tolles Schauspiel.
Technisch allerdings ist dies nicht so einfach mit der Kamera festzuhalten und die Bilder, die ich später stolz präsentieren konnte, bedurften einiger Nacharbeit am PC. Die Herausforderung waren der sehr helle Mond und die stark beleuchtete Trimburg. Bei einer normalen Aufnahme wären diese beiden Objekte in einer dunklen Fläche ertrunken und der mystisch anmutende Bergkamm wäre überhaupt nicht zu sehen gewesenen. Also fertigte ich jeweils mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtungszeit an. Bei diesen Aufnahmen sind dann z.b. einmal der Mond und die Burg richtig belichtet, dafür der Rest dunkel. Bei anderen ist dann der Bergkamm gut zu sehen, dafür überstrahlen die beiden Hauptobjekte total und sind nur noch leuchteden Flächen ohne Struktur. Mit Hilfe einer HDR-Software werden dann diese verschiedenen Aufnahmen miteinander verrechnet und ermöglichen es, nach einem weiteren Feinschliff, die Szene so darzustellen wie es unser Auge auch wahrnimmt. Es gibt einige Puristen die nicht viel von der Nachbearbeitung am PC halten. Ich bin der Meinung, wenn mir der PC hilft die Unzulänglichkeiten der Technik auszugleichen und so zu fotografieren wie ich es auch gesehen habe, dann ich es gerechfertigt.






